Vor der ersten Meisterschaft dieses Jahres, der Nordbayerischen in Fürth, folgte der TSV am Samstag, den 09.01.2016, der Einladung aus Erfurt zum großen Thüringer Hallen-Meeting. Mit fünf Mädels und Nick Przeliorz, dem Hahn im Korb, ging es mit dem Bürgerbus in die Landeshauptstadt. Dort wartete auf die TSVler ein wahrlich hochklassig besetzter Wettbewerb. Mehr als 600 Sportler waren in der voll besetzten Erfurter Halle am Start.

Für Trainer Bernd Neumann diente das Meeting in erster Linie dazu, wichtige Eindrücke über den aktuellen Formzustand seiner Schützlinge zu gewinnen. Und die sollten überwiegend positiv sein. Nick Przeliorz startete sowohl über die 60 als auch über die 200 Meter der U20. Über die kurze Sprintdistanz lief Nick ganz nahe an seine Bestzeit heran und wurde in 7,19 Sek. guter Vierter. Bis gut 40 Meter lag er sogar in Führung seines Laufes, musste auf den letzten Metern jedoch ein wenig abreißen lassen.

Über die 200 Meter sah es auch bis 150 Meter super aus, ehe ihm ein wenig die Puste ausging. 23,08 Sek. bedeuteten den fünften Platz.

Erfahrung sammeln war die Devise für unsere fünf Mädels. Die Leistungen von Amy Przeliorz, Madeline Hina, Emma Mangold, Marie Burger und Franziska Witke konnten sich durchweg sehen lassen. Über die 60 Meter liefen sie fast allesamt persönliche Bestzeit und fuhren ordentliche Platzierungen ein.

Besonders hervorzuheben sind auch die Leistungen von Amy mit der Kugel in der W14 - mit 7,86 Metern wurde sie Sechste - sowie Madeline im Hochsprung der W15, die nach übersprungenen 1,40 Metern hauchdünn an 1,45 Metern scheiterte und gute Vierte wurde.

Fest steht: Dank der unvergleichlichen Erfolge im vergangenen Jahr liegt die Latte für unsere Athleten ganz weit oben. Doch aufgrund der Trainingseindrücke blickt Trainer Bernd Neumann mit großem Optimismus auf die ersten Wettkämpfe im Sportjahr 2016.

Los geht es gleich mit einer echten Mammut-Rallye an Meisterschaften. Innerhalb der kommenden sieben Wochen sind von unseren Mädels und Jungs acht Wettkämpfe zu absolvieren.

Den Start bildet am nächsten Samstag, den 9. Januar, das große Thüringen-Meeting in Erfurt, wo sich neben Nick Przeliorz auch seine Schwester Amy sowie Marie Burger, Emma Mangold, Madeline Hina und Franziska Wittke mit starker Konkurrenz messen dürfen.

Weiter geht es gleich am Sonntag, den 10. Januar, mit der ersten wichtigen Meisterschaft: der Nordbayrischen Meisterschaft in Fürth. Mit besten Aussichten gehen unsere U18-Sprinter Niclas Floth, Timo Reinhart und Jonathan Laik an den Start. Besonders über die 60 Meter-Strecke sind für den TSV durchaus realistische Medaillenchancen vorhanden. Die 4x200 Meter-Staffel geht sogar als Favorit ins Rennen.

Vielleicht kann auch Leonie Warthemann im 60 Meter-Sprint nach starken Trainingseindrücken für eine Überraschung sorgen. Unsere Frauenstaffel blickt ebenfalls optimistisch auf den Sonntag.

Als ehrgeiziges, aber nicht unerreichbares Ziel hat Bernd Neumann drei Medaillen für Fürth ausgegeben.

Ein echter Gradmesser war für unsere Leichtathleten am Samstag, den 05.12.2015, das Meeting im hessischen Hanau. Das sog. Nikolaussportfest zieht bereits seit vielen Jahren Sportler aus ganz Deuschland an, um sich am Ende des Tages über den begehrten Schokoladen-Nikolaus zu freuen.

Nach der TSV-Weihnachtsfeier am Freitag galt es für neun Mädels und Jungs sowie Trainer Bernd Neumann zeitig ins Bett zu gehen, um am Samstag ausgeschlafen in Richtung Wettkampfort zu starten. Auf dem Programm standen die beiden Sprintdisziplinen 60 sowie 200 Meter.

Außergewöhnlich stark besetzt war der 60 Meter-Wettbewerb der männlichen U18 mit insgesamt 60 Teilnehmern. Als TSV waren wir in dieser Disziplin mit sieben Athleten vertreten. Besonders interessant natürlich zu sehen, in welcher Frühform sich Nick Przeliorz befindet. Ihm fehle laut Bernd Neumann derzeit noch ein wenig die gewisse Lockerheit. Dafür konnten sich die 7,22 Sek. im Vorlauf aber durchaus sehen lassen. Hiermit zog er als Dritter in den Endlauf ein, in dem Nick als Vierter in 7,23 Sek. hauchdünn am Podest vorbeilief.

Die positive Überraschung war der Auftritt von Niclas Floth, der noch dem jüngeren Jahrgang 2000 angehört. Mit der elften Zeit (7,46 Sek.) zog Niclas in den B-Endlauf ein, wo er in 7,42 Sek. sogar seine Bestzeit nochmals verbesserte und Fünfter dieses Laufes wurde.

Auch Jonathan Laik (7,59 Sek.), Clemens Schmitt (7,75 Sek.), Timo Reinhart (7,78 Sek.) und Noah Fell (7,83 Sek.) präsentierten sich ordentlich und unterboten allesamt die Qualifikationszeit für die Bayerische Meisterschaft von 7,90 Sek.. Neuzugang Nicolas Potsch sprintete bei seiner Wettkampfpremiere 8,08 Sek..

Auch zwei Mädels waren am Samstag über die 60 Meter am Start. In der U18 konnte Deborah Adam ihren Vorlauf in 8,37 Sek. souverän für sich entscheiden, beging dabei jedoch einen fatalen Fehler. Nach 50 Metern lief Deborah nur noch aus. Ausschlaggebend für das Erreichen der Endläufe war einzig und allein die Zeit. Und da fehlte ihr am Ende eine einzige Hundertsel Sekunde. Auch Laura Hofmann, die vor allem in der Staffel bei den Meisterschaften eine wichtige Stütze sein wird, war mit am Start uns präsentierte sich in 8,58 Sek. ordentlich.

Mit den Leistungen aus den 200 Meter-Zeitläufen, die im Anschuss auf dem Zeitplan standen, zeigte sich Bernd Neumann eher weniger zufrieden. Nick Przeliorz musste sich in 23,15 Sek. allerdings nur Kevin Kranz von der LG Eintracht Frankfurt (22,78 Sek.), der zuvor bereits die 60 Meter für sich entscheiden konnte, geschlagen geben und wurde Zweiter.

Clemens Schmitt (24,46 Sek.), Jonathan Laik (24,60 Sek.), Timo Reinhart (24,60 Sek.), Niclas Floth (24,81 Sek.) und Noah Fell (25,45 Sek.) liefen zwar alle persönliche Hallenbestzeiten, konnten den Coach aber nicht gänzlich zufrieden stellen.

Auch Deborah Adam war über die 200 Meter am Start. Hier merkte man ihr dann doch ein wenig den Schulstress an, der einer optimalen Vorbereitung ein wenig im Wege steht. Hierfür können sich die 27,66 Sek. durchaus sehen lassen, die immerhin für Platz sechs reichten. Mit einem besseren Start wäre ein Platz auf dem Podium möglich gewesen.

Bei Laura Hofmann war nach 150 Metern der Tank leer. Angesichts der Tatsache, dass sie nach längerer Pause erst wieder in den Wettkampfsport eingestiegen ist, stimmten Bernd Neumann die 28,35 Sek. recht optimistisch.

Für den Coach war das Meeting ein wichtiger Hinweis über den aktuellen Formzustand unserer Sportler. Für die Meisterschaften bleibt er optimistisch, bis dahin ist jedoch noch einiges zu tun.

Da können sich unsere "alten Hasen" bald warm anziehen. Beim hochkarätig besetzten Meeting in der thüringischen Landeshauptstadt, an dem vor allem Sportler aus diversen Auswahl- bzw. Stützpunktkadern teilnahmen, ließen unsere Mädels und Jungs am Samstag, den 14.11.2015, mächtig aufhorchen. Der Ruf Münnerstadts als Sprinthochburg scheint zur Freude unseres Coaches Bernd Neumann gesichert. Auch im Weitsprung setzten so manche Athleten ein Ausrufezeichen.

Drei Sportler durften in der Erfurter Halle erste Wettkampfluft schnuppern. Umso beachtlicher der Blick auf die Ergebnisliste. Lennart Brauner, der gleichzeitig auch als Fußballer beim TSV aktiv ist, sprintete direkt in den Endlauf der M12 über 60 Meter und wurde in 9,22 Sek. starker Sechster.

Auch seine Schwester Klara zeigte im Weitsprung der W10 mit 3,17 Metern eine tolle Leistung.

Emily Fischer überzeugte bei ihrem ersten Wettkampf direkt im Weitsprung der W12. Mit 4,06 Metern trotz unsanfter Landung wurde sie gute Sechste. Marie Burger landete knapp dahinter auf dem siebten Rang (4,00 Meter). Im 60 Meter-Sprint wurde Marie in 9,28 Sek. Neunte - hauchdünn am Finalplatz vorbei. Den sicherte sich dafür Emma Mangold, die im Finale ihre persönliche Bestzeit sogar auf 9,21 Sek. verbessern konnte und gute Siebte wurde. Franziska Witke sprang im Weitsprung der W12 mit 3,79 Metern ebenfalls persönliche Bestleistung.

In der W11 verbesserte Iselle Kleinhenz im 50 Meter-Sprint in 8,26 Sek. ihren Hausrekord und lief als Neunte nur knapp am Endlauf vorbei. Auch Janika Böttcher wusste über 50 Meter in 8,42 Sek. zu überzeugen.

Moritz Fischer zeigte sich sowohl im Sprint (7,95 Sek.) als auch im Weitsprung (3,81 Meter) der M10 hoch motiviert und wurde in beiden Disziplinen starker Fünfter.

Selma Schmitt lief in der W13 über die 60 Meter in 9,47 Sek. ebenso Bestleistung wie Amy Przeliorz. Amy schaffte es sogar, ihren Hausrekord um mehrere Zehntel Sekunden zu drücken und in 8,77 Sek. als Vierte in den Endlauf einzuziehen, womit sie übrigens auf die Hundertstel genau die optimistische Vorgabe von Vorstand Johannes Wolf erfüllte. Im Finale reichte es für Amy nach einem leicht verpatzten Start in 8,82 Sek. für den sechsten Platz.

Für das Highlight am Ende des Tages sorgte Amy im Anschluss noch im Weitsprung. Starke 4,42 Meter gleich im ersten Versuch bedeuteten Platz drei und somit den Sprung auf das Treppchen.

Ganz nebenbei erfüllten unsere Athleten ab Altersklasse 12 aufwärts mit ihren tollen Leistungen die Kriterien für die Qualifikation zur Nordbayrischen Hallenmeisterschaft am 14.02.2016 in Fürth. Hier werden die TSVler dann mit einer schlagfertigen Truppe von ca. zwanzig Mädels und Jungs vertreten sein.

Nicht erst seit gestern sind die Münnerstädter Leichtathleten ein gern gesehener Gast im Olympiazentrum von Erfurt. Dank der guten Verbindung von Trainer Bernd Neumann nach Erfurt ist es unseren Athleten bereits seit mehreren Jahren möglich, die überragenden Trainingsstätten in der Thüringischen Landeshauptstadt zur Vorbereitung zu nutzen und dabei sogar ein wenig Profi-Luft zu schnuppern.

Am Montag, den 02.11.2015, machten sich in aller Frühe neun Mädels und sieben Jungs mit Trainer Bernd Neumann auf in Richtung Erfurt. Der Fokus wurde dort auf eine sehr intensive Vorbereitung auf die anstehende Hallensaison gelegt.

Zwischen den harten Einheiten in der Halle wurde die Truppe im Sportinternat per Vollpension bestens verköstigt. Das hat sich das Team aber auch redlich verdient. Mit einer solch disziplinierten und engagierten Truppe habe Bernd Neumann schon lange nicht mehr zusammenarbeiten dürfen, was auch Eindruck bei den Gastgebern hinterließ.

Nicht nur bei denen: Denn in der Halle trainierten die TSVler Seite an Seite mit deutschen Spitzenathleten - allen voran mit Deutschlands schnellstem Sprinter Julian Reus, der für so manchen Smalltalk gerne bereit stand.

Am Donnerstagnachmittag ging es für die Sportler nach vier Tagen geprägt von hoher Intensität, bei der auch Teamgeist und Spaß nicht zu kurz kamen, mit schweren Beinen wieder in Richtung Heimat. Die von Bernd Neumann verkündete fünftägige Trainingspause haben sich die Mädels und Jungs wahrlich verdient.

Aufgrund der Eindrücke vom Training blickt der Coach mit großem Optimismus auf die Hallensaison. Noch im November stehen die ersten Wettkämpfe an, die bereits richtungsweisend sein werden für die großen Meisterschaften.

Am Samstag, den 24.10.2015, war es wieder so weit. Viele unserer Leichtathleten sowie einige Turnerinnen starteten früh morgens in Richtung Grenzadler. Zur Verfügung stand uns hierfür auch wieder der Bürgerbus der Stadt Münnerstadt.

Angesagt war wieder ein intensives Programm im perfekt ausgestatteten Trainingszentrum. Die Einheiten von Trainer Bernd Neumann waren bereits in der gesamten Woche von hoher Intensität geprägt.

Frühs ging es in den Laufkanal, wo für fast 15 Mädels und Jungs jeweils fünf 50-Meter-Sprints auf dem Programm standen. Nach dem vergeblichen Versuch, den Vormittag mit einem Basketballmatch ausklingen zu lassen - mit Medizinbällen machte das Spiel leider wenig Spaß - machte sich ein Großteil der Truppe ab in die verdiente Mittagspause. Beim "Hanswurst" stärkte man sich mit Brat- oder Currywurst und holte durch den Genuss des Oberhofer Zaubertrankes die nötige Energie und Vorfreude auf den Nachmittag.

Dann ging es nämlich in den Kraftraum, wo besonderer Wert auf Schnellkraft gelegt wurde. Selbst unser "kleiner Schwarzenegger" konnte die Vorgaben nach anfänglicher Resistenz ganz gut umsetzen, auch wenn es ihm sichtlich schwer fiel. Den Abschluss bildete der Besuch des Imitationsraumes, in dem sich auch die Turnerinnen um Trainerin Katja Planer vor allem am Trampolin nochmals richtig austoben konnten.

Mit schweren Beinen, aber dem Gefühl, mit diesem Training einen wichtigen Baustein für die im Winter anstehenden Wettkämpfe gelegt zu haben, ging es um 15:30 Uhr wieder in Richtung Heimat. Gut gelaunt - auch dank des Zaubertrankes!