Bereits am Freitagabend (29.01.2016) starteten unsere TSV-Hoffnungen Leonie Warthemann und Nick Przeliorz mit Trainer Bernd Neumann und Vorstand Johannes Wolf in Richtung München. Denn früh ging es am Samstag los mit der Bayerischen Meisterschaft der U20. Nach gut dreistündiger Fahrt erreichten wir unser Hotel König Ludwig II. in der Fußgängerzone von Garching. Das Vorprogramm am Abend vor dem Wettkampf ist von enormer Wichtigkeit, um am nächsten Tag zu Höchstleistungen auflaufen zu können. Daher ging es direkt nachdem Einchecken und Begutachten der königlichen Hotelzimmer zur nahe gelegenen Pizzeria. Mit leckeren Pizzen, kleinem Salat und Rotwein ließen wir den Abend ausklingen. Letzterer war es auch, der bisweilen die Zielgenauigkeit beim Einschänken ein wenig einschränkte.

Die letzte Motivation holte sich Nick durch Late-Night-Talker Jürgen Domian, um frühs nach gemeinsamem Frühstück in Richtung Olympiagelände zu starten. Nach kurzer Odyssee hatten wir dieses dann auch erreicht. Der Olympiapark präsentierte sich dank des wunderbar milden und sonnigen Wetters von seiner schönsten Seite. Von diesem Wetter können wir uns in Münnerstadt noch eine Scheibe abschneiden.

Für Leonie und Nick war das jedoch eher Nebensache, mussten sie sich doch auf ihren Start über die 60 Meter in der Halle konzentrieren. Leonie machte den Anfang - und das mit einer super Leistung. In 8,37 Sek. verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit deutlich und belegte in dem riesigen Teilnehmerfeld einen guten 19. Platz.

Direkt im Anschluss wurde es für Nick ernst. Angesichts des Umstandes, dass Nick in dieser Saison dem jüngeren Jahrgang angehört, wurde von Bernd Neumann als Ziel der Endlauf ausgegeben. Doch schon im Vorlauf ließ Nick aufhorchen und zog in 7,14 Sek. souverän als Vierter ins Finale der Top 8 ein. Bereits diese Zeit bedeutete persönliche Bestzeit, die zuvor bei 7,18 Sek. lag.

Inspiration holten wir uns vor dem großen Finale noch auf der Rundbahn direkt vor der Halle. Denn diese hatte bereits die großen Fußstapfen von Weltrekordler Usain Bolt vor einigen Jahren gespürt. Dies sollte sich als gutes Omen erweisen. Getrieben von einem leichten Luftzug, den Nick durch die geöffnete Hallentür wahrnahm, sowie vom Gedanken an Jürgen Domian, sprintete Nick zur wahnsinnigen Bestzeit von 7,03 Sek.! Nur Felix Straub (Fürth) in 6,90 Sek. und Aleksandar Askovic (Augsburg) in 6,98 Sek. waren schneller - Bronze für Nick! Hiermit war Nick wieder der mit Abstand schnellste Sprinter seines Jahrgangs.

Nach diesem Paukenschlag gerieten die 200 Meter eher zur Nebensache. Leichte muskuläre Probleme zwangen Nick dazu, einen Gang zurückzuschalten. 23,03 Sek. reichten jedoch immerhin noch für einen guten siebten Platz. Wie einige andere auch verzichtete Nick lieber auf die Teilnahme an den Endläufen, um seine Gesundheit nicht auf´s Spiel zu setzen.

Trotz des so erfolgreichen, aber auch spaßigen Wochenendes sind wir froh, wieder in unserem verregneten Unterfranken zu sein. Doch bereits am Sonntag geht es für Bernd Neumann mit unseren U18-Athleten zur Süddeutschen Meisterschaft nach Sindelfingen.

Viele Eindrücke aus München können auf der TSV-Facebook-Seite abgerufen werden.

Nach den Erfolgen bei der Nordbayerischen Meisterschaft stand am 23. und 24. Januar gleich der nächste Höhepunkt der Leichtathletik-Hallensaison auf dem Programm. Es ging wieder nach Fürth - diesmal zur Bayerischen Meisterschaft der U18. Für beide Wettkampftage stand uns wieder der Bürgerbus der Stadt zur Verfügung, dessen Nutzung für uns eine riesige Erleichterung im Saisonverlauf darstellt.

Am Samstag machten wir uns früh auf. Es warteten die 60 Meter-Wettbewerbe auf unsere Athleten. Gleich sechs U18-Jungs des TSV gelang die Qualifikation und waren somit am Start in Fürth. Am meisten war nach seinem zweiten Platz bei der Nordbayerischen sicherlich Niclas Floth zuzutrauen. Das sollte sich bewahrheiten. Doch auch die anderen Jungs verkauften sich super. Für Debütant Nicolas Potsch (8,14 Sek.), Clemens Schmitt (7,89 Sek.) und Noah Fell (7,83 Sek.) war in den Vorläufen Endstation. Die Konstanz ist Noah keineswegs abzusprechen. Er lief bereits zum dritten Mal in Folge zu genau dieser Zeit.

Neben Niclas Floth (7,34 Sek.) qualifizierten sich aber auch - für Coach Bernd Neumann die positive Überraschung - Jonathan Laik (7,46 Sek.) und Timo Reinhart (7,56 Sek.) für die Zwischenläufe. Hier war dann für Timo und Jonathan Endstation. Am Ende standen für die beiden die tollen Plätze 9 (Jonathan) und 14 (Timo) auf der Ergenbnisliste. Niclas konnte seine Zeit aus dem Vorlauf zwar nicht ganz bestätigen; 7,41 Sek. sollten jedoch klar für das Erreichen des Finales genügen. Um um die Medaillen mitzulaufen, war die Konkurrenz in Fürth zu stark. 7,45 Sek. bedeuteten für Niclas einen beachtlichen 7. Platz.

Deborah Adam verschlief - wie sollte es auch anders sein - den Start. Dafür konnten sich ihre 8,38 Sek. durchaus sehen lassen. Für das Erreichen der Zwischenläufe fehlte ihr jedoch eine Zehntel Sekunde.

Nun hieß es für vier unserer Jungs, den Fokus auf den Staffelstart über 4 x 200 Meter zu legen. Und dies sollte bestens gelingen. Timo Reinhart, Jonathan Laik, Niclas Floth und Clemens Schmitt liefen ein nahezu optimales Rennen. Dass die Staffel der LG Stadtwerke München, die man fast als Oberbayern-Auswahl bezeichnen darf, nicht zu schlagen sein dürfte, war zu erwarten. Doch unser Quartett hielt lange Anschluss zu den Münchnern und lief in 1:37,25 Min. souverän zum Silberplatz! Nach Gold bei der Nordbayerischen nun also Silber bei der Bayerischen. Vielleicht ist bei der Süddeutschen am kommenden Wochenende sogar eine Überraschung möglich.

Am Sonntag standen noch die 200 Meter-Wettbewerbe auf dem Programm. Also zur Mittagszeit erneut ab in den Bürgerbus und wieder nach Fürth. Dass die TSVler hier nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können, war Bernd Neumann völlig klar. Er liebäugelte vielmehr mit einer Platzierung in den Top acht. Dieser Wunsch sollte ihm erfüllt werden. Dass es Deborah war, die in 27,48 Sek. genau diesen achten Platz erreichen konnte, freute ihn umso mehr.

Alle vier Jungs präsentierten sich auf konstant hohem Niveau. Jonathan Laik war in guten 24,37 Sek. der schnellste TSVler als Neunter. Niclas Floth wurde in 24,60 Sek. 13.. Clemens Schmitt (24,69 Sek.) und Timo Reinhart (24,70 Sek.) belegten die Plätze 16 und 17.

Den Stopp bei einer Fast-Food-Kette in Forchheim hatte sich die tolle Truppe nach den zwei anstrengenden Tagen mehr als verdient.

Hoffen wir mal, dass die Burger bis zum nächsten Wochenende verdaut sein werden. Denn am Sonntag geht es zur Süddeutschen Meisterschaft nach Sindelfingen. Bereits am Samstag sind Nick Przeliorz und Leonie Warthemann bei der Bayerischen Meisterschaft der U20 in München am Start.

Viele Impressionen aus Fürth sind auf der TSV-Facebook-Seite abzurufen.

 

Am Sonntag, den 10.01.2016, war es endlich so weit: In Fürth bot sich für zahlreiche TSVler die erste Gelegenheit dieser Hallensaison, Früchte für die harte Trainingsarbeit in den letzten Wochen einzufahren.

Besonders erwartungsvoll blickten wir aus TSV-Sicht auf den 60 Meter-Sprint der männlichen U18. In fünf der sechs Vorläufe waren wir mit einem unserer Athleten vertreten. Die hohen Erwartungen sollten nicht enttäuscht werden. Neben Niclas Floth (7,37 Sek.) schaffte auch Jonathan Laik (7,52 Sek.) den Einzug ins große Finale. Timo Reinhart sprintete in 7,70 Sek. ins B-Finale, wo er sich nochmals steigern konnte und in persönlicher Bestzeit von 7,60 Sek. Dritter wurde. Für Clemens Schmitt und Noah Fell (beide 7,84 Sek.) reichte es nicht ganz zum Weiterkommen.

Dann kam es zum Showdown, dem großen Finale mit Niclas und Jonathan. Und die beiden sollten uns nicht enttäuschen. Niclas, der noch dem jüngeren Jahrgang 2000 angehört, lieferte sich vom Start weg ein Kopf-an-Kopf -Rennen mit Michael Gerhard von der LG Karlstadt-Gambach-Lohr. Ein einziger Schritt und drei Hundertstel Sekunden waren es am Ende, die Niclas zum Titel fehlten. 7,31 Sek. bedeuteten jedoch nochmals eine Steigerung und eine überragende persönliche Bestzeit. Auch Jonathan Laik präsentierte sich im Endlauf stark und wurde in 7,59 Sek. Fünfter. Nur fünf Hundertstel fehlten für einen Platz auf dem Treppchen.

Den absoluten Höhepunkt haben sich unsere Jungs jedoch für das Ende des Tages aufgehoben. Die 4 x 200 Meter-Staffel der U18 stand an. Die Vorzeichen hätten günstiger sein können. Die TSV-Jungs mussten nämlich im ersten der beiden Zeitläufe vorlegen und erwischten dazu noch die unbeliebte Bahn 1. Doch den Umständen zum Trotz lieferten Timo Reinhart, Jonathan Laik, Niclas Floth und Clemens Schmitt allesamt eine Sahneleistung, die im Ziel 1:37,62 Minuten stehen ließ. Über den gesamten Lauf hinweg ließ das Quartett den Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Nun hieß es jedoch Abwarten. Als schärfster Konkurrent aus dem zweiten Zeitlauf kristallisierte sich schnell die Staffel der TS Herzogenaurach heraus. Als deren Schlussläufer auf die Zielgerade einbog, waren alle Blicke auf die Zeit gerichtet. Nachdem im Ziel 1:38,20 Minuten standen, stand zu unserer großen Freude fest: Gold für unsere Jungs!

Doch diese sollten nicht die einzigen tollen Ergebnisse für unsere Sportler gewesen sein. Bereits am Vormittag waren Leonie Warthemann sowie Laura Hofmann über 60 Meter am Start. Im riesigen Feld von 32 Starterinnen verkauften sich die beiden super. Für Leonie reichten 8,49 Sek. für einen guten 14. Rang. Auch die 8,58 Sek. von Laura sind hervorzuheben.

Lara Mahlmeister, für die das Bobfahren in Oberhof Priorität hat, durfte sich wieder mit der Kugel in der U18 versuchen. Und es sollte nicht nur bei einem Versuch bleiben. 10,71 Meter im vierten Versuch bedeuteten den starken sechsten Platz.

Den letzten Versuch konnte Lara nicht mehr wahrnehmen, da sie sich auf den Start unserer Frauenstaffel vorbereiten musste. Dies sollte sich lohnen. Als Schlussläuferin holte Lara nochmals alles aus sich heraus, nachdem Deborah Adam, Laura Hofmann und Leonie Warthemann klasse Vorarbeit geleistet hatten. 1:52,28 Minuten reichten zum überraschenden Sieg in ihrem Zeitlauf vor den Staffeln aus Forchheim und Bad Kissingen. Insgesamt sollte die Zeit für den vierten Platz reichen - nur 28 verdammte Hundertstel vorbei am Podium. Dennoch ein überzeugender Auftritt der vier Mädels!

Deborah durfte im Anschluss auch noch über die 60 Meter antreten. Trotz schwerer Beine lief sie im Vorlauf gute 8,28 Sek., die zum Erreichen des B-Finales genügten. Als Neunte schrammte Deborah nur knapp am Endlauf vorbei. 8,32 Sek. bedeuteten am Ende Platz vier im B-Finale.

Zwei Medaillen - Gold und Silber - und weitere teils überraschende gute Platzierungen sind die Bilanz der ersten Meisterschaft dieser Hallensaison. So kann es weiter gehen. Nach einem Wochenende zum Durchschnaufen steht am 23./24. Januar die Bayerische Meisterschaft auf dem Programm. Wieder in Fürth - vielleicht ein gutes Omen?

Ganz viele Eindrücke vom Wettkampf in Fürth sowie ein Video vom 60 Meter-Finale mit Niclas und Jonathan sind auf unserer öffentlichen TSV-Facebook-Seite zu finden.

Vor der ersten Meisterschaft dieses Jahres, der Nordbayerischen in Fürth, folgte der TSV am Samstag, den 09.01.2016, der Einladung aus Erfurt zum großen Thüringer Hallen-Meeting. Mit fünf Mädels und Nick Przeliorz, dem Hahn im Korb, ging es mit dem Bürgerbus in die Landeshauptstadt. Dort wartete auf die TSVler ein wahrlich hochklassig besetzter Wettbewerb. Mehr als 600 Sportler waren in der voll besetzten Erfurter Halle am Start.

Für Trainer Bernd Neumann diente das Meeting in erster Linie dazu, wichtige Eindrücke über den aktuellen Formzustand seiner Schützlinge zu gewinnen. Und die sollten überwiegend positiv sein. Nick Przeliorz startete sowohl über die 60 als auch über die 200 Meter der U20. Über die kurze Sprintdistanz lief Nick ganz nahe an seine Bestzeit heran und wurde in 7,19 Sek. guter Vierter. Bis gut 40 Meter lag er sogar in Führung seines Laufes, musste auf den letzten Metern jedoch ein wenig abreißen lassen.

Über die 200 Meter sah es auch bis 150 Meter super aus, ehe ihm ein wenig die Puste ausging. 23,08 Sek. bedeuteten den fünften Platz.

Erfahrung sammeln war die Devise für unsere fünf Mädels. Die Leistungen von Amy Przeliorz, Madeline Hina, Emma Mangold, Marie Burger und Franziska Witke konnten sich durchweg sehen lassen. Über die 60 Meter liefen sie fast allesamt persönliche Bestzeit und fuhren ordentliche Platzierungen ein.

Besonders hervorzuheben sind auch die Leistungen von Amy mit der Kugel in der W14 - mit 7,86 Metern wurde sie Sechste - sowie Madeline im Hochsprung der W15, die nach übersprungenen 1,40 Metern hauchdünn an 1,45 Metern scheiterte und gute Vierte wurde.

Fest steht: Dank der unvergleichlichen Erfolge im vergangenen Jahr liegt die Latte für unsere Athleten ganz weit oben. Doch aufgrund der Trainingseindrücke blickt Trainer Bernd Neumann mit großem Optimismus auf die ersten Wettkämpfe im Sportjahr 2016.

Los geht es gleich mit einer echten Mammut-Rallye an Meisterschaften. Innerhalb der kommenden sieben Wochen sind von unseren Mädels und Jungs acht Wettkämpfe zu absolvieren.

Den Start bildet am nächsten Samstag, den 9. Januar, das große Thüringen-Meeting in Erfurt, wo sich neben Nick Przeliorz auch seine Schwester Amy sowie Marie Burger, Emma Mangold, Madeline Hina und Franziska Wittke mit starker Konkurrenz messen dürfen.

Weiter geht es gleich am Sonntag, den 10. Januar, mit der ersten wichtigen Meisterschaft: der Nordbayrischen Meisterschaft in Fürth. Mit besten Aussichten gehen unsere U18-Sprinter Niclas Floth, Timo Reinhart und Jonathan Laik an den Start. Besonders über die 60 Meter-Strecke sind für den TSV durchaus realistische Medaillenchancen vorhanden. Die 4x200 Meter-Staffel geht sogar als Favorit ins Rennen.

Vielleicht kann auch Leonie Warthemann im 60 Meter-Sprint nach starken Trainingseindrücken für eine Überraschung sorgen. Unsere Frauenstaffel blickt ebenfalls optimistisch auf den Sonntag.

Als ehrgeiziges, aber nicht unerreichbares Ziel hat Bernd Neumann drei Medaillen für Fürth ausgegeben.

Ein echter Gradmesser war für unsere Leichtathleten am Samstag, den 05.12.2015, das Meeting im hessischen Hanau. Das sog. Nikolaussportfest zieht bereits seit vielen Jahren Sportler aus ganz Deuschland an, um sich am Ende des Tages über den begehrten Schokoladen-Nikolaus zu freuen.

Nach der TSV-Weihnachtsfeier am Freitag galt es für neun Mädels und Jungs sowie Trainer Bernd Neumann zeitig ins Bett zu gehen, um am Samstag ausgeschlafen in Richtung Wettkampfort zu starten. Auf dem Programm standen die beiden Sprintdisziplinen 60 sowie 200 Meter.

Außergewöhnlich stark besetzt war der 60 Meter-Wettbewerb der männlichen U18 mit insgesamt 60 Teilnehmern. Als TSV waren wir in dieser Disziplin mit sieben Athleten vertreten. Besonders interessant natürlich zu sehen, in welcher Frühform sich Nick Przeliorz befindet. Ihm fehle laut Bernd Neumann derzeit noch ein wenig die gewisse Lockerheit. Dafür konnten sich die 7,22 Sek. im Vorlauf aber durchaus sehen lassen. Hiermit zog er als Dritter in den Endlauf ein, in dem Nick als Vierter in 7,23 Sek. hauchdünn am Podest vorbeilief.

Die positive Überraschung war der Auftritt von Niclas Floth, der noch dem jüngeren Jahrgang 2000 angehört. Mit der elften Zeit (7,46 Sek.) zog Niclas in den B-Endlauf ein, wo er in 7,42 Sek. sogar seine Bestzeit nochmals verbesserte und Fünfter dieses Laufes wurde.

Auch Jonathan Laik (7,59 Sek.), Clemens Schmitt (7,75 Sek.), Timo Reinhart (7,78 Sek.) und Noah Fell (7,83 Sek.) präsentierten sich ordentlich und unterboten allesamt die Qualifikationszeit für die Bayerische Meisterschaft von 7,90 Sek.. Neuzugang Nicolas Potsch sprintete bei seiner Wettkampfpremiere 8,08 Sek..

Auch zwei Mädels waren am Samstag über die 60 Meter am Start. In der U18 konnte Deborah Adam ihren Vorlauf in 8,37 Sek. souverän für sich entscheiden, beging dabei jedoch einen fatalen Fehler. Nach 50 Metern lief Deborah nur noch aus. Ausschlaggebend für das Erreichen der Endläufe war einzig und allein die Zeit. Und da fehlte ihr am Ende eine einzige Hundertsel Sekunde. Auch Laura Hofmann, die vor allem in der Staffel bei den Meisterschaften eine wichtige Stütze sein wird, war mit am Start uns präsentierte sich in 8,58 Sek. ordentlich.

Mit den Leistungen aus den 200 Meter-Zeitläufen, die im Anschuss auf dem Zeitplan standen, zeigte sich Bernd Neumann eher weniger zufrieden. Nick Przeliorz musste sich in 23,15 Sek. allerdings nur Kevin Kranz von der LG Eintracht Frankfurt (22,78 Sek.), der zuvor bereits die 60 Meter für sich entscheiden konnte, geschlagen geben und wurde Zweiter.

Clemens Schmitt (24,46 Sek.), Jonathan Laik (24,60 Sek.), Timo Reinhart (24,60 Sek.), Niclas Floth (24,81 Sek.) und Noah Fell (25,45 Sek.) liefen zwar alle persönliche Hallenbestzeiten, konnten den Coach aber nicht gänzlich zufrieden stellen.

Auch Deborah Adam war über die 200 Meter am Start. Hier merkte man ihr dann doch ein wenig den Schulstress an, der einer optimalen Vorbereitung ein wenig im Wege steht. Hierfür können sich die 27,66 Sek. durchaus sehen lassen, die immerhin für Platz sechs reichten. Mit einem besseren Start wäre ein Platz auf dem Podium möglich gewesen.

Bei Laura Hofmann war nach 150 Metern der Tank leer. Angesichts der Tatsache, dass sie nach längerer Pause erst wieder in den Wettkampfsport eingestiegen ist, stimmten Bernd Neumann die 28,35 Sek. recht optimistisch.

Für den Coach war das Meeting ein wichtiger Hinweis über den aktuellen Formzustand unserer Sportler. Für die Meisterschaften bleibt er optimistisch, bis dahin ist jedoch noch einiges zu tun.