Am vergangenen Wochenende stand für unsere Leichtathleten der letzte Wettbewerb in der Freiluftsaison auf dem Programm. Es ging nach Hammelburg zur Unterfränkischen Meisterschaft im Mehrkampf.

Unsere Jungs in der M18 gingen klar als Favoriten an den Start und wurden ihrer Rolle auch gerecht. Bis zur dritten von fünf Disziplinen lief auch alles nahezu nach Wunsch. Das Team bestehend aus Nick Przeliorz, Jonathan Laik, Timo Reinhart, Clemens Schmitt, Noah Fell und Maximilian Bauer zeigte sich in ihrer Paradedisziplin, dem 100-Meter-Sprint, sowie dem anschließenden Kugelstoßen in guter Form. Nick legte 11,34 Sek. auf die Tartanbahn. Aber auch die anderen Jungs - insbesondere Jonathan Laik mit 11,91 Sek. - präsentierten sich stark. Besonders hervorzuheben sind Nicks 11,92 Meter mit der Kugel, womit er auch in der zweiten Disziplin die gesamte Konkurrenz hinter sich ließ. So weit - so gut. Zum reinen Kampf bzw. Krampf wurde dann der Weitsprung, der Trainer Bernd Neumann so manche Nerven kostete. Mit den gezeigten Leistungen konnten die Jungs ganz einfach nicht zufrieden sein. Bei Timo Reinhart standen leider sogar drei Fehlversuche auf der Ergebnisliste, was natürlich auch für die Teamwertung alles andere als optimal ist. Auch Nick war bei seinen ersten beiden Versuchen übergetreten. Im dritten und letzten Versuch hatte die Gültigkeit Priorität. Immerhin reichte es noch für 5,74 Meter, auch wenn er durchaus deutlich weiter als sechs Meter springen kann. Nach einer Standpauke unseres Coaches fanden alle Jungs im Hochsprung zurück zu ihrer Form, sodass sie mehrfach ihre Bestleistungen steigern konnten. Timo Reinhart und Nick Przeliorz konnten hier mit jeweils 1,68 Metern am meisten überzeugen. Auch im abschließenden 400-Meter-Lauf holten die TSVler nochmals alles aus sich heraus. Schnellster unserer Truppe war Nick Przeliorz in starken 54,63 Sek..

Diese durchweg überragenden Leistungen reichten für Nick mit 3.061 Punkten souverän für den Unterfränkischen Titel - mit einem Vorsprung von fast 300 Zählern. Aber auch die Platzierungen der anderen Jungs können sich sehen lassen. Jonathan Laik - 7. Platz mit 2.464 Punkten, Clemens Schmitt - 8. Platz mit 2.411 Punkten, Timo Reinhart - 9. Platz mit 1.991 Punkten, Noah Fell - 11. Platz mit 1.800 Punkten, Maximilian Bauer - 12. Platz mit 1.795 Punkten.

Mit insgesamt 11.727 Punkten sicherte sich unser TSV-Team somit mit großem Abstand den Titel.

Auch die Mädels wussten in Hammelburg zu überzeugen. Bestens gelaunt und hoch motiviert gingen Lara Mahlmeister, Amy Przeliorz, Madeline Hina sowie Hanna Sperlich an den Start. Fast durchweg präsentierten sich die Mädels in Topform und konnten so manche Bestleistung aufstellen. Im Vierkampf (bestehend aus 100-Meter-Sprint, Hochsprung, Weitsprung sowie Kugelstoßen), der am Samstag auf dem Programm stand, hatte Lara Mahlmeister das Pech, in der W16 mit 1.824 Punkten am Ende lediglich 10 Punkte hinter der Siegerin Silja Döring vom LAZ Kreis Würzburg zu liegen. Dennoch zeigte Lara - wie auch Amy und Madeline - fast durchweg super Leistungen. Hanna konnte krankheitsbedingt leider nicht an allen Disziplinen teilnehmen.

Madeline wurde in der W14 mit 1.604 Punkten Achte. Amy belegte mit 1.537 Punkten Platz 9.

Für unsere Mädels ging es am Sonntag sogar noch weiter. Sie absolvierten nämlich zusätzlich den Siebenkampf. Hier standen noch der 100-Meter-Hürdensprint, der Speerwurf sowie der abschließende 800-Meter-Lauf auf dem Programm, wo die TSVlerinnen nochmals alles aus sich herausholten. Die Strapazen wurden belohnt: Lara Mahlmeister wurde mit 3.149 Punkten starke Dritte - leider wieder hauchdünn hinter der Zweitplatzierten. Madeline Hina und Amy Przeliorz rangierten nach sieben Disziplinen auf den guten Plätzen fünf und sechs. Für alle drei Mädels bedeuten die erbrachten Leistungen die Quali für die Bayerische Meisterschaft.

In der Teamwertung rangiert der TSV in der U16 somit auf dem starken zweiten Platz.

Bei all den Topleistungen dürfen gerade bei einem Mannschaftswettbewerb jedoch der Zusammenhalt und sicherlich auch ein bisschen Spaß nicht zu kurz kommen, was unserem Team zweifellos gelungen ist.