Fast schon traditionsgemäß begannen die Münnerstädter Leichtathleten mit dem Meeting am 16.11. in Erfurt Ihre Hallensaison. Die frisch renovierte und jetzt sehr schmucke Bahn lud zu tollen Leistungen ein. Neben 3 Siegen gab es noch eine ganze Reihe Topplazierungen. Alle Athleten stellten zum Start in die Saison neue persönliche Bestleistungen auf. Besonders Deborah Adam und Nick Przeliorz zeigten herausragende Leistungen.

 

Deborah Adam war 2 Tage vor Ihrem 14. Geburtstag erfolgreichste Athletin der Veranstaltung. Sie gewann den 60m Sprint in 8,22s und den Weitsprung mit 5,16m, auch die 27,20s in ihrem ersten 200m Rennen in der B-Jugend waren sehr stark. Hier musste sie sich nur einer 3 Jahre älteren Gegnerin aus Jena beugen.

Ebenso überzeugen konnte Luisa Ruck mit Rang 2 über 60m in 8,37s und Rang 4 im Weitsprung mit 4,67m. Luisa Zeitz sicherte sich mit 8,74s über 60m und 28,41s über 200m jeweils Rang 5, Josefina Rest erzielte in der Klasse W13 mit 9,27s über 60 m und 4,12m im Weitsprung jeweils Rang 7. Die jüngste der Truppe, Amy Przeliorz, die in der Alterklasse W 11 startete, überzeugte über 50m in 8,01s und Rang 6. Alle der Athletinnen stellten damit neue persönliche Bestleistungen auf.

Richtig gute Frühform hat auch schon Nick Przeliorz, Altersklasse M15. Er siegte über 60 m mit  Bestleistung in 7,52s. Mit Rang 3 im Weitsprung war er dagegen trotz einer neuen persönlichen Bestweite von 5,77m nicht ganz zufrieden nach den Trainingsleistungen hatte er da doch auf seinen ersten „6er“ gehofft. Gut auch sein Einstand über 200m auf der ungeliebten Innenbahn, in 24,52s belegte er Rang 2. Einen guten 2. Platz belegte Finn Böttcher  in der Klasse M14 über 60m in persönlicher Bestzeit von 8,90 s.

Einen guten Einstand hatte die Neu-Münnerstädterin Lara Mahlmeister in der Klasse W13, die bis zum Jahreswechsel aus formellen Gründen noch für Bad-Brückenau starten muss. Sie verbesserte Ihre Bestleistung im Kugelstoß um 1,35m auf 7,95m, Rang 4 war der Lohn dafür. Auch ihre Ergebnisse über 60m in 9,13s und im Weitsprung mit 4,10m waren persönliche Bestleistungen und lassen für die Zukunft einiges erwarten.

Bei dieser Vielzahl neuer Bestleistungen hatte auch der stets kritische Trainer Bernd Neumann nichts auszusetzen und freute sich über einige „Fahrkarten zur Bayerischen„ seiner Athleten. Aber gleich nach vorne schauend gab er seiner Truppe mit auf den Weg, den Rest der angestrebten Qualifikationsnormen am 8. Dezember in Hanau „einzutüten“.

Bild und Bericht: Dr. Frank Böttcher