Am Sonntag, den 18.10.2020, fand im Sickergrundstadion in Kitzingen eine Talentsichtung des Bayerischen Leichtathletikverbandes statt, um einen Landeskader U 15 für den Bezirk Unterfranken zu bilden. Dieser Nachwuchskader ist der Einstieg in das Förderprogramm des Deutschen Leichtathletikverbandes und soll die leistungsstärksten Leichtathleten der Altersklasse M/W 13 erfassen. Für die Mitglieder dieses Kaders werden ein Jahr lang mehrere Trainingslehrgänge von erfahrenen Landestrainern durchgeführt. Die Sportler/-innen erhalten umfassende Beratung und Betreuung bei allen Fragen rund um Training und Wettkampf.

Der TSV Münnerstadt konnte gleich mit fünf Nachwuchssportlerinnen an dieser Talentiade teilnehmen. Da wir coronabedingt im Kalenderjahr 2020 weder an Sportfesten noch Meisterschaften teilgenommen haben, wollten wir diese Talentsichtung vor allem als Standortbestimmung nutzen.

Unsere Mädels mussten verschiedene Leistungen in den vier Grundbereichen der Leichtathletik absolvieren. Während die Disziplinen Sprintschnelligkeit, Sprungkraft und Wurfkraft gut absolviert werden konnten, hatten alle fünf doch etwas „Bammel“ vor dem abschließenden Cooper-Test (12 min laufen und dabei so viele Meter wie möglich zurücklegen; Prinzip „Kampf bis zum Ende“). Aber mit großem Ehrgeiz und Kampfgeist schlug sich unser Team auch hier blendend.

Die Freude war dann natürlich riesengroß als bekannt wurde, dass es mit Anne Federlein, Lina Rößler und Emilia Zeitz gleich drei unserer Sportlerinnen in den 17-köpfigen Unterfrankenkader geschafft haben. Zusammen mit Lina Johannes und Maren Weigand, die beide leider knapp die Kaderberufung verfehlten, bilden unsere Nachwuchsmädels eine bärenstarke Mannschaft.

Sicher wird diese Truppe den TSV Münnerstadt bei verschieden Wettkämpen in Zukunft erfolgreich vertreten.

Mädels, das habt ihr prima gemacht!

Coronabedingt kann das Training der Leichtathletik-Minis (4 - 6 Jahre) derzeit leider noch nicht stattfinden. Über den Zeitpunkt und den Ort der Wiederaufnahme werden wir rechtzeitig informieren.

 

Welch grandiose Leistung! Horst Weese (77) lief am 20.10.2019 zum Bayerischen Meistertitel der M75 im Berglauf. Von Schönau a.d.Brend aus gestartet, erreichte Horst den Gipfel des zehn Kilometer entfernten Gipfel des Kreuzbergs als Schnellster seiner Altersklasse.

                                      Foto: TSV

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die stehen

                         Horst Weese (links) nach seinem Marathon-Vizetitel in München - Foto: TSV

Er kann's einfach nicht lassen. 77 Jahre - und ehrgeiziger denn je. In Wien sorgte der Kenianer Kipchoge für Furore, als er unter Laborbedingungen beim Marathon erstmals die Zwei-Stunden-Marke knackte. Da musste unser Horst also nachlegen. Auch ohne die Unterstützung von 41 Tempomachern und ohne künstliche Steilkurven - wie es in Wien der Fall war - absolvierte Horst am Sonntag, den 13.10.2019, in München die 42,195 Kilometer. Am Ende sprang in der M75 die Silbermedaille auf Landesebene heraus. Respekt, Horst! Mal abwarten, ob Herr Kipchoge mit 77 Jahren auch noch Marathon läuft.

Bild könnte enthalten: 4 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, im Freien und Natur

Grund zur Freude hatte unser TSV-Team in München: v.l. Angelika Mader, Eva Wilm, Martina Greithanner, Iris Heid, Petra Mesarosch, Katja Hofmann - Foto. TSV

Obwohl knapp am Treppchen vorbei, hatten unsere Mädels der W40/45 nach einem mehr als respektablen vierten Platz im Münchner Dantestadion reichlich Grund zum Feiern. Die Startgemeinschaft Mittel-/Unterfranken mit Angelika Mader (Ipsheim) und den fünf TSV-lerinnen Eva Wilm, Martina Greithanner, Iris Heid, Petra Mesarosch und Katja Hofmann bestach durch ihre Vielseitigkeit in sechs verschiedenen Disziplinen (100 m, 800 m, Weitsprung, Diskus, Kugel, Staffel) und belohnte sich im Anschluss mit einem Besuch auf dem Oktoberfest nebenan. Den habt ihr euch auch verdient. Wir stoßen auf euch an!

Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die stehen

Martina Greithanner (rechts) bei der Siegerehrung nach ihrer Bronze-Medaille mit dem Diskus - Foto: TSV

Venedig und sein Wasser - auch gerade deswegen strömen täglich die Touristenmassen in die norditalienische Hafenstadt. Eine Überschwemmung der Leichtathletik-Anlage - mit der es am Wochenende die Sportler bei den Europameisterschaften der Leichtathleten zu tun bekamen - ist aber dann doch eher die Ausnahme. Jedoch kein Hindernis für unsere Top-Athletin Martina Greithanner, gleich zwei Mal zu

Edelmetall zu greifen. Silber mit der Kugel und Bronze mit dem Diskus in der W40!
Von den widrigen Bedingungen ließ sich Martina nur wenig beeindrucken: "Silber mit der Kugel und 12,10 m waren super. Die 12,52 m der Siegerin habe ich heuer erst ein einziges Mal gestoßen.