Quelle: Saale-Zeitung, ts

 

Münnerstädter Rumpftruppe geht am Ende die Luft aus.

MHV Schweinfurt II  -  TSV 1863 Münnerstadt     35 - 30   (HZ 18-20) 

 

Lediglich sieben Feldspieler standen TSV-Trainer Joe Ortner in Schweinfurt zur Verfügung, denen fast schon zwangsläufig gegen Ende der sehr ausgeglichenen Partie etwas die Luft ausging.

Bemerkenswert, dass neben Sergej Plugatyrev Matthias Wörner als zweiter Torhüter einsprang. "Matze hat vor acht Jahren zuletzt in der A-Jugend beim HSC Bad Neustadt gespielt und ist mit denen Bayernliga-Meister geworden. Jetzt unterstützt er mich und ist unser Torhütertrainer", erzählt Ortner.

Beide Teams begegneten sich von Beginn an auf Augenhöhe, wobei die Gäste nach dem 9-9 bis zur Pause immer mit zwei bis drei Toren in Führung gingen. In der zweiten Halbzeit drehten die Schweinfurter zunächst das Spiel, lagen mit 21-20 vor. Doch Münnerstadt hielt dagegen, war bis zum 26-26 dran. "Wir haben mit einer offensiven 3-2-1 Abwehr agiert, das hat sehr gut funktioniert", ging aber so nach 45 Minuten merklich an die Substanz", so Ortner, der sich mit einem kompletten Kader bessere Chancen ausgerechnet hätte.

Nicht kommentieren wollte der TSV-Coach das Siebenmeter-Verhältnis von 7:1 für Schweinfurt.

"Meine Jungs haben sich gut verkauft, wir haben gezeigt, das wir in der Liga mithalten können. Technisch sind wir sicherlich besser, als die meisten Teams - bis aif Bergtheim", lautet das Fazit des Trainers nach der Hinrunde. "Wenn es am 24. Januar in Mellrichstadt weitergeht, wollen wir noch ein paar Ausrufezeichen in der Liga setzen".

Tore für Münnerstadt:  Andreas Petsch (13), Maximilian Hartmann (9), Michael Ortner, Philipp                                         Neugebauer, Lukas Markard (je 2), Jan Potoradi, Lucas Schäfer (je 1)