TSV 1863 Münnerstadt  -  TSV Lohr II    21 - 26

 

Im Duell zweier zuvor punktlosen Mannschaften war der erste Durchgang ausgeglichener Natur.

 

Am Anfang der Partie lagen die Mürschter knapp in Front, verpassten aber durch Leichtsinnsfehler sich entscheidend abzusetzen. Lohr konnte sich Mitte des ersten Abschnittes den ersten kleinen Vorsprung erspielen (7:9), da  in der TSV-Abwehr unkonzentriert gearbeitet wurde und der Kreisläufer zuviel Spielraum hatte.

Doch was nach Wiederanpfiff passierte, ließ auch die Trainer Joachim Ortner und Torwart-Trainer Matze Wörner weit nach Spielende noch ratlos zurück. Zunächst schien noch alles nach Plan zu laufen. das TSV-Teams  gelang den Anschluß, in der Schlussphase stand die Partie auf Messers Schneide. Die Entscheidung fiel beim Stand 16-18, als Lohr die entscheidenden zwei Treffer in Serie setzten.  Alexander Kirchner  erhielt nach einer undurchsichtigen Aktion  in der Schlussphase eine zweifelhafte 4- Minuten Zeitstrafe. Diese war nicht zwar nicht der spielentscheidende Fakt, niedergeschlagen war Ortner nach der unnötigen und bitteren Pleite aufgrund mehrerer Tatsachen. Das Mürschter-Team erspielte sich zwar gute Möglichkeiten, verstand es aber nicht, diese zu nutzen, obwohl in der Halbzeitpause bewusst nochmals daraufhingewiesen wurde.  Gut 10 freie Möglichkeiten wurden neben 3 verworfene Siebenmeter insgesamt liegengelassen.  Dazu waren die Trainer mit der Abwehrleistung ihrer Schützlinge überhaupt nicht einverstanden. „Lohr hatte zwei gute Halbspieler und einen agilen Kreisläufer. Aber man darf keine nicht 80 % der Gegentore von den 3 Spielern kassieren, das sind zu viele“, kritisierten sie die Deckungsarbeit. 

"Wir passen uns immerwieder dem Niveau des Gegners an, heute hatten die Chance von Beginn an entscheidend abzusetzen, aber Nein dann lassen wir wieder nach !" verzweifelte das Trainer-Duo.  

Dazu hatte die Mannschaft nicht die Einstellung, wie zuletzt gezeigt im Spiel gegen Rothenburg.

Die zwei Wochen spielfreie Zeit, kommen da nun wohl genau zur rechten Zeit. Es ist gut das die Serie der Heimsspiele nun vorbei ist und überhaupt kann man nun ohne Druck in die kommenden Spiele gehen.

Nun gilt es beim ersten Auswärtsspiel in Forchheim die Negativserie zu beenden.