DJK Schwebenried – TSV Münnerstadt 2:2 (0:0)

In einem guten und temporeichen Bezirksligaspiel sicherte unser TSV sich in Schwebenried nach einem 0:2-Rückstand noch einen Punktgewinn und bremste die Auswärtsmisere nach zuletzt zwei Pleiten in Serie zumindest zum Teil. Mit dem Punktgewinn zeigte sich die Führungsriege um Günter Scheuring dann auch zufrieden. „Das Unentschieden hatten wir angestrebt, umso schöner ist es nach dem Rückstand.“

Ausgangslage:
Mit einem Punkt Vorsprung ging unser TSV in die Partie gegen den Tabellennachbarn, hatte das 3:1 gegen Röthlein im Rücken. Die Schwebenrieder hatten in Obererthal mit 3:1 gepunktet, gingen in den direkten Duellen mit den Topteams bislang aber stets leer aus.

Personalien:
Ganz nach dem Vorsatz „never change a winning team“ schickte Dominik Schönhöfer die Elf im Vergleich zur Vorwoche unverändert ins Rennen.

Zum Spiel:
Vom Start weg entwickelte sich beidseits ein flottes und ansehnliches Spitzenspiel. Die Hausherren hatten zunächst ein leichtes Übergewicht, da unsere Mannen in den wichtigen Zweikämpfen meist den Kürzeren zogen. So war es auch DJK-Goalgetter David Fleischmann, der die erste Duftmarke vor dem Kasten von Florian Rottenberger setzte. Nach gut zehn Minuten ergriff jedoch unsere Mannschaft im Mittelfeld immer mehr die Initiative. Über die agilen Außen Henok Kiros und Niklas Markart ging das ein oder andere Mal gehörig die Post ab, was meist aber nur in Distanzschüssen mündete. Die erste Lücke in der DJK-Deckung nutzte Hansi Schmitt zum Torabschluss, Schwebenrieds Schlussmann reagierte allerdings einwandfrei. Bis zum Seitenwechsel wogte das Spielgeschehen hin und her, während Chancen sich nur wenige boten. Die beste auf TSV-Seite vergab Simon Snaschel aus spitzem Winkel. Defensiv ließ die Kette um Christoph Krell und Johannes Kanz nur wenig anbrennen, Rottenberger musste bis zum Pausentee nur noch selten eingreifen. Nach Wiederanpfiff wurde unser TSV zum wiederholten Male kalt erwischt. Sven Kolitschke trieb die Kugel durchs Mittelfeld und setzte Manuel Weißenberger ein, dessen platzierter Flachschuss unhaltbar einschlug. Nur wenig später zog dann auch Fleischmann nach und überwand Rottenberger im kurzen Eck. Statt sich nun aber zu vergraben, zeigte unsere Elf tolle Moral. Der TSV stürmte nach vorne, wobei selbst die Außenverteidiger Ahmet Coprak und Denny Mangold immer wieder tief in der Schwebenrieder Hälfte auftauchten. Die Einwechslung von René Beck setzte dazu einen weiteren offensiven Akzent. Folglich dauerte es auch nicht lange, ehe die Hoffnung neue Nahrung bekam. Auf Vorlage von Niklas Markart setzte Sebastian Halucpzok sich im Strafraum durch und schob zum Anschlusstreffer ein. Kurz darauf hätte es um ein Haar erneut gerappelt, doch Snaschel traf aus kurzer Distanz nur den Querbalken. Gute zehn Minuten vor Ultimo machte er es allerdings besser und traf per Freistoß zum Ausgleich. Beide Teams wollten nun den Sieg und spielten nach vorne. Nach einem Konter blieb dem verwarnten Coprak im Duell mit Fleischmann nur das Foulspiel, was dem Rechtsverteidiger die Ampelkarte einbrachte. Letztlich kam keine Elf mehr zu einer klaren Tormöglichkeit, sodass es bei der gerechten Punkteteilung blieb.

Fazit und Ausblick:
Der TSV zeigt tolle Moral und sichert sich einen ebenso verdienten wie wichtigen Punktgewinn beim direkten Konkurrenten. Am Sonntag (14 Uhr) steht mit dem Spiel gegen Wiesentheid vor heimischem Publikum nun schon das offiziell letzte Hinrundenspiel an, wenngleich die Rückrunde noch im alten Jahr startet.

Team und Tore:
TSV: Rottenberger – Coprak, Krell, Kanz, D. Mangold (83. Geis) – Kiros (74. Beck), H. Schmitt, S. Halupczok, Markart – Göller (88. Kessler), Snaschel.
Tore: 1:0 Weißenberger (48.), 2:0 Fleischmann (50.), 2:1 Halupczok (60.), 2:2 Snaschel (79.).
Gelb-rote Karte: Coprak (TSV/89.).